Split-Split Törn 1 Nord

1. Tag: Split - Rogač (Šolta) - Bucht Šešula (Šolta)

Rogač ist die älteste Siedlung auf der Insel Šolta und die meisten Verkehrsverbindungen mit Split gibt es in Rogač. Viele naheliegende Strände locken vielen Nautiker an.

Die Bucht Rogač ist nicht vor Nordwinden geschützt.

Die Bucht Šešula liegt an der Westseite der Insel und ist gut vor allen Winden, außer der starken Bora, geschützt. Dort ist das Ankern bis 7 m Tiefe möglich.

2. Tag: Bucht Šešula - Kaprije (Kaprije)

Die Insel Kaprije ist eine kleine Insel mit einer Fläche von 7,0 km2, und befindet sich im Archipel von Šibenik. Ihr Inland ist voll von Olivenhainen und Weinbergen.

Am sichersten zu ankern ist der Hafen Kaprije, der vor allen Winden, außer der starken Bora, geschützt ist. Es ist erlaubt zu ankern, bis 7 m Tiefe.

3. Tag: Kaprije - Piškera

Piškera ist die älteste Fischersiedlung in Kroatien, und wurde meistens von Fischern in der Fischersaison besiedelt. Die Blütezeit der Insel war im 16. Jahrhundert, teilweise wegen der Quellen des trinkbaren Wassers auf der Insel und auf den benachbarten kleinen Inseln. Heute hat Piškera das gleiche Schicksal wie viele andere Fischerdörfer an der Adria – sie ist eine touristische Destionation geworden, mit Fokus auf den nautischen Tourismus. Gegenüber von Piškera, an der Nordküste der kleinen Insel Panitula Vela, befindet sich ACI Marina Piškera, mit 150 Liegeplätzen und dazu gehörenden Einrichtungen. Zusammen mit einerähnlichen Marina auf der Insel Žut ist Piškera das Zentrum des nautischen Tourismus in der Mitteladria.

4. Tag: Piškera - Telašćica (Dugi otok)

Telašćica ist ein Hafen auf der Insel Dugi Otok, der 8 km tief ins Land eingezogen ist. Der breiteste Teil ist 1,5 km breit, innerhalb des Hafens und herum gibt es 6 kleine Inseln. Telašćica ist sehr gut vor allen Winden geschützt, besonders in der Bucht Ćuška Duboka, die 1 km tief ist und wo es möglich ist, bis 3m Tiefe zu ankern. Wenn Sie tauchen oder Fische fangen möchten, müssen Sie eine Erlaubnis/ Genehmigung von der öffentlichen Institution „Naturpark Telašćica“ einsuchen.

5. Tag: Telašćica - Rt Opat (Kornat)

Die Bucht bei dem Kap Opat ist gut geschützt, aber ist vor dem Südwind ungeschützt. Es ist möglich hier bis 4 m Tiefe zu ankern und auch bis 25 m Tiefe am Eingang in der Bucht zu ankern. Wegen der Untiefe, die sich 180 m südlich vom westlichen Kap der Bucht befindet, wird empfohlen, in die Bucht von der südöstichen Seite zu kommen.

6. Tag: Rt Opat - Primošten

Das Gebiet von Primošten wurde schon seit dem 7. Jahrhundert besiedelt, und seit damals erlitt dieses Gebiet viele Emigrationskrisen, gerade wegen seiner ausgezeichneten strategischen Lage. Zum ersten Mal wurde die Siedlung Primošten unter diesem Namen 1564 erwähnt, als sie schon zu einem kleinen Städchen auf einer gut befestigten Insel erwuchs.

Nachdem die Gefahr eines türkischen Angriffs vergangen war, begann die fleißige Bevölkerung von Primošten in ihre Stadt zu investieren und so begann die Entwicklung der Stadt, die bis heute zu sehen ist; wobei sie ihr Natur- und Kulturerbe bewahrt haben. Die heutige Marina Kremik, die über mehr als 400 Liegeplätze verfügt, und die einer der sichersten Ankerplätze an der Andria ist, setzt die hundertjährige Tradition von Primošten als eine wichtige Destination fort; heute geht es nicht mehr um eine geschäftliche oder militäre Tradition sondern um die wunderschöne touristische Tradition.

7. Tag: Primošten - Bucht Krknjaši (Veliki Drvenik)

Veli Drvenik ist eine Insel, die sich an der Riviera von Split befindet und die nur 6,2 Seemeilen von Trogir entfernt ist. Durch ihre Gesamtfläche von 12 km2 und der Küstenlänge von 23 km ist die Insel gut gegliedert und stellt daher eine gute Destination für Nautiker dar. Um Drvenik herum sind alle Unterwasseraktivitäten streng verboten.

Die Bucht Krknjaši befindet sich an der Ostseite der Insel und ist relativ gut vor Winden geschützt, besonders vor West- und Nordwestwinden. Die Bucht ist sehr gut zum Ankern und im kleinen Restaurant in der Bucht werden heimgemachte Spezialitäten angeboten. Im Angebot gibt es auch das Kajakfahren. Das milde Klima und seichtes Wasser, zusammen mit der unberührten Natur sind für die Besucher, die nach Abenteuer streben, unwiderstehlich.

8. Tag: Bucht Krknjaši - Komiža (Vis)

Komiža, der Hafen und die kleine Stadt, befindet sich in einer tiefen Bucht an der Westküste der Insel Vis. Der Hafen ist vor Süd- und Nordwinden geschützt, aber nicht vor West- und Südwestwinden. Komiža ist eine Fischersiedlung, deren Aussehen von der Bastion Grimaldi dominiert wird, die zu Zeiten der venezianischen Herrschaft im 16. Jahrhundert erbaut wurde. Heute befindet sich darin ein Fischermuseum, das sehr interessante Fischernetze und -Werkzeuge ausstellt, sowie einen besonderen Typ des Fischerboots, das sogenannte Falkuša. Das Boot wurde so gebaut, dass es sich schnell fortbewegen konnte, und wenn es an seinem Zielort angelangt war, wurde sein Oberteil abgenommen, wodurch es sich in ein Fischerboot verwandelte.

9. Tag: Komiža - Biševo - Vis (Vis)

Die Insel Vis ist die touristische Lieblingsdestination für diejenigen, die die einzigartige, obwohl schon zum größten Teil verschwundene, mediterrane Lebensweise erleben möchten.

Einzigartiges geschichtliches und kulturelles Erbe, kristallklares Meer, wunderschöne versteckte Strände, Buchten und kleine Inseln sind durchaus atemberaubend.

Die Geschichte der Insel ist mit Fischerei, Weinbau und Weinhandel verbunden. Der bekannteste authentische Wein ist der berühmte Vugava, den Sie in vielen Restaurants und Weinkellern kosten können.

Die Stadt Vis befindet sich an der Nordseite der Insel, entlang der wunderschönen Bucht St. Juraj, vor der die kleine Insel Host liegt. Viele Luxusrestaurants und traditionelle Cafes locken Sie mit lokalen Spezialitäten und angenehmer Stimmung. Der Hafen Vis ist nicht vor starken Winden geschützt.

Nicht weit von der Insel Vis liegt, steigt aus dem Meer die kleine Paradiesinsel – Biševo. Biševo ist für wunderschöne Sandstrände, vielartige Unterwasserwelt und ungewöhnlichen Naturgestaltungen bekannt. Die Küste der Insel Biševo ist reich an Grotten und die bekannteste ist die Blaue Grotte - Modra špilja, die sich in der Bucht Balun befindet. An sonnigen Tagen und bei ruhigerem Seegang taucht das Sonnenlicht, das durch eine mehrere Meter unterhalb des Meeresspiegels liegende natürliche Höhlenöffnung eindringt, das Innere der Grotte in einen faszinierenden blauen Farbton. Gegenstände, die auf der Meeresoberfläche eingetaucht werden, erscheinen dabei in einem silbrigen Glanz.

Den Zugang bildet ein 1,5 Meter hoher und 2,5 Meter breiter Meerestunnel, durch welchen lediglich Paddelboote mit einer maximalen Länge von 5 Metern und einer maximalen Höhe von 1 Meter in die Höhle gelangen können. Der Zugang ist nur beim ruhigen Meer, ohne Wellen erlaubt.

10. Tag: Vis - Pakleni otoci - Palmižana

Vor dem südwestlichen Teil der Insel Hvar befindet sich eine Gruppe von etwa 20 kleinen Inseln und Felsen, die Pakleni otoci (Pakleni Inseln) heißen. Die Pakleni Inseln sind einzigartig und die bekannteste Naturschönheit der Insel Hvar. Die bewaldeten Inseln, eingetaucht in klares, azurblaues Meer, unzählige kleine versteckte Strände und wunderschöne einsame Buchten stellen das weitbekannte sonnige Arkadien von Hvar dar.

Der beste Schutzort an Pakleni Inseln ist die ACI Marina Palmižana (http://www.aci-club.hr/aci.htm), die sich am nordöstlichen Teil der Insel Sveti Klement befindet, und die vor allen Winden geschützt ist. Trotzdem kann es bei starkem südwestlichen Wind zur Flutwelle kommen.

Palmižana ist der älteste und der bekannteste Ausflugsort der Insel Hvar. Palmižana ist von dichtem Kiefernwald und verschiedenartigen exotischen Pflanzen umgeben.

11. Tag: Palmižana - Stari Grad (Hvar)

Stari Grad ist die älteste Stadt in Kroatien, Aristotels Altersgenosse. Die Stadt liegt in einer tiefen, vom Unwetter geschützten Bucht am nordwestlichen Teil der Insel und bietet somit heute Nautikern eine sichere Zuflucht wie den Seemännern seit Jahrhunderten. Dank ihrer Mittellage auf der Insel war die Stadt jahrzehntelang ein Schutzort für die Seeleute, die von Einwohnern im Hafen empfangen wurden. Heute bedeutet sie dasselbe für die Nautiker, für welche diese Bucht einen Pflichtaufhaltepunkt bei ihrer Schifffahrt an der Adria darstellt.

Die Stadt ist von Weinbergen, Olivenhainen und Kieferwäldern umgeben. Die Bevölkerung beschäftigt sich mit Weinbau, Olivenhainen, Obstanbau, Fischfang und vor allen Dingen mit Tourismus.

Viele Unterkunftsmöglichkeiten, Cafes, Restaurants mit einheimischen und lokalen Spezialitäten und guten Inselweinen, Sehenswürdigkeiten, ebenfalls viele unterschiedliche Möglichkeiten für Sport und Rekreation locken viele Besucher an.

Das Meer, das Stari Grad umkreist, ist für reiche Meereseflora und –fauna bekannt. Das Unterwasser-Tauchen ist möglich entlang die südliche Küste der Halbinsel Kabel, die die Bucht umschließt.

Stari Grad ist nicht vor Nordwinden geschützt. In der Bucht von Stari Grad, in den Buchten Zavala und Tiha kann man den Schutz vor Nordwinden finden, und in den Buchten Gračište, Sveti Ante und Maslinica vor Südwinden.

12. Tag: Stari Grad - Jelsa (Hvar)

Jelsa ist eine ruhige kleine Stadt auf der Insel Hvar; sie liegt in der Nähe von touristischen Hauptzentren, aber weit genug entfernt, dass sie ein bisschen Ruhe und Stille behalten hat, die so typisch für die adriatischen Inseln sind. Im Hafen von Jelsa ist es möglich bis 12 m Tiefe zu ankern. Der Hafen ist nicht vor Nordwinden geschützt und deshalb wird empfohlen, hier während der starken Bora nicht zu ankern.

13. Tag: Jelsa - Bol (Brač) - Bucht Blaca (Brač) - Milna (Brač)

Bol ist die älteste Stadt an der Küste der Insel Brač und auch einer der berümtesten touristischen Orte an der Adria. Bol liegt für sich allein in der Mitte der Südküste der Insel. Steil über Bol erhebt sich die Gebirgskette Bolska Kruna mit dem Berg Vidova Gora (778 m) - dem höchsten Berg der adriatischen Inseln. Besonders berühmt sind die Strände von Bol mit ihren runden Kieselsteinen, unter denen wiederum Zlatni Rat - das Goldene Horn - eine besondere Stellung an der gesamten Adriaküste einnimmt. Seine weiße (durch Ablagerungen entstandene) Spitze erstreckt die Insel 500 m ins Blau des Meeres, unruhig hin und herzüngelnd, da sie von Wind und Wellen einmal auf diese, einmal auf die andere Seite geworfen wird.

Einst die berühmte Ermitage von Mönchen, sog. Glagoliten und später die Sternwarte, befindet sich die Wüste Blaca am Osthang eines Karsttrichters, an der Südseite von Brač, zwischen Bol und Milna. Zum ersten Mal wurde die Wüste im 15. Jahrhundert von glagolitischen Priestern vom Festland (Poljica) bewohnt, die vor den türkischen Angriffen hier geflohen sind. Sie haben aus einer Höhle mit ihren Händen ein Kloster, eine Kirche und einen Handelshafen aufgebaut. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts wurde die Wüste Blaca eine der kulturell und wirtschaftlich meist entwickelten Ortschaften auf der Insel. Mit dem Tod ihres letzten Beschützers, dem Priester der Familie Miličević im 1962, kam diese kleine Wüste zu ihrem Ende.

Die Bucht Blaca ist nicht vor Südwinden geschützt und es wird empfohlen, wenn sie ankern, auch an der Küste festzuhalten.

Milna ist der bestgeschützte und der schönste Hafen auf der Insel Brač. Vor starken Winden geschützt und durch den Mistral am Nachmittag erfrischend ist Milna der ideale Zufluchtsort für Menschen und Schiffe.

Die Bucht liegt an der nordwestlichen Seite der Insel Brač und bietet Sicherheit und Ruhe. Kristallklares Meer, die Schatten von jahrhundertalten Kiefernwäldern, ideale Tauchbedingungen, gesunde einheimische Küche sind der Hauptgrund, diesen wunderschönen Ort am Mittelmeer zu besuchen. Genießen Sie in Milna zahlreiche hervorragende Fischrestaurants, Pizzerias und Cafés, die sich der Promenade entlang befinden.

ACI Marina Milna ( http://www.aci-club.hr/marina.asp?ma=milna ) befindet sich im südöstlichen Teil der Bucht Milna, der Stadt gegenüber.

14. Tag: Milna - Split